Sitzmöbel, Couch & Co

Lass uns vom Leder ziehen

Natur ist Trumpf! Und das ist auch gut so. Besonders, wenn es um eine neue Couch bzw. ein neues Sofa geht, erfreuen sich Modelle aus Leder wachsender Beliebtheit. Sie fühlen sich einfach gut an und lassen sich, je nach Stil, mit unterschiedlichsten Materialien kombinieren. Holz und Metall sind da besonders starke Partner.
Das Material ist zudem pflegeleicht und atmungsfähig, so dass es auf Dauer einfach richtig Spaß macht.

Glückliches Paar auf LedersofaEs ist einfach kaum etwas schöner, als zu Hause im Wohnzimmer gemütlich auf seiner traumhaften Ledercouch mit einem guten Rotwein den Abend ausklingen zu lassen, das Bouquet zu schmecken, Wärme zu genießen, vielleicht einfach ein bisschen Fernsehen zu schauen oder entspannt der eigenen Lieblingsmusik zu lauschen, einfach einmal man selbst sein zu dürfen. Das ist Genuss pur.

 

Einfach ursprünglich – die Geschichte der Lederherstellung

Klassische LederherstellungDie Geschichte der Lederherstellung ist Menschheitsgeschichte. Es waren vermutlich die Jäger und Sammler unserer Urahnen der Steinzeit, die nichts von den erjagten Tieren verkommen lassen wollten, gleichzeitig aber auch das Bedürfnis nach wärmender Kleidung hatten. So fingen diese damit an, Tierhäute haltbar zu machen – ein Prozess, der sich mit Sicherheit über viele Erkenntnisphasen gezogen hat. Lässt man Leder nämlich einfach nur trocknen, so wird es hart, hält man es feucht, wird es schlecht.


Mit natürlichen Produkten wie zum Beispiel Ölen, Fetten, Alaunstein oder Baumrinden, aber auch durch Rauch, muss es schließlich gelungen sein, Leder haltbar und verarbeitbar zu machen.
Bereits im vierten Jahrtausend vor Christus entdeckte man in Ägypten vermutlich die pflanzliche Gerbung, die sich schnell über alle Kulturen verbreitete.

 

Buch in Einband aus LederSchnell entstand der Berufsstand des Gerbers. Die Arbeit war hart und teilweise wegen der verwendeten Materialen äußerst unangehm – trotzdem galt er als hoch angesehen, war und ist Leder doch äußerst wertvoll.
Mit dem 18. Jahrhundert entstanden die ersten Manufakturen und Großbetriebe und damit das Bestreben, die Arbeitsvorgänge zu optimieren.
Ende des 19. Jahrhunderts mit der Entdeckung des Chromgerbens konnte man zunehmend angenehm weiches und gleichzeitig stabiles Leder her zu stellen, das zudem hervorragend gefärbt werden konnte. Mittlerweile wurde aus der reinen Handarbeit ein Prozess, der hauptsächlich mit Maschinen durchgeführt wird. Moderne Verfahren erlauben nun eine große Vielfalt an Oberflächenstrukturen und Farbgebungen, die so kaum Wünsche offen lassen.

 

Die volle Vielfalt

Paar bei Beratung für Lederbezug Leder ist längst nicht gleich Leder. Seine Struktur richtet sich nach der jeweiligen Tierart, von der das Leder stammt und seiner Art der Herstellung. Ledermöbel wie Sessel werden dabei zum Beispiel meist aus Rinderleder hergestellt.

Von der Verarbeitung her unterscheidet man:

› Glattleder, gedeckt mit einer wasserabweisenden Farb- oder Schutzschicht

› Semianilinleder, ähnlich dem Glattleder, nur dünn mit einer Schutz- oder Farbschicht versehen, so dass die Struktur des Leders noch klar zu erkennen ist

Frau auf Sofa› Glattleder, offenporig

› Rauleder mit samtiger Oberfläche – bekannt auch als Velours- oder Nubukleder

› PU-Leder, das folienbeschichtet wurde

Wer lieber auf Tierprodukte verzichten möchte, darf sich trotzdem seine Ledercouch gönnen – es gibt selbstverständlich, zum Beispiel bei Möbel Bolte in Vellmar, auch Sofas aus Kunstleder.

 

Eine gute Kombination

Paar albert auf Couch herumLeder erweist sich in seiner Natürlichkeit als außerordentlich kombinationsfreudig, egal ob mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen, Materialien oder auch Accessoires. Neben dem eigenen Geschmack hängt natürlich einiges von dem Look des Ledersofas selber ab. So kommt der Landhausstil oft genauso in Frage wie auch der Industrial Chic oder eher ein romantisches Design im Boudoirstil. Der Kombinationsfreude sind kaum Grenzen gesetzt.

Egal, ob Couch, Sessel, Sofa oder Stühle, jedes ist ein Einzelstück und damit auch vor allem ein Statement. Meist ist Holz ein perfekter Begleiter für Ledermöbel, manchmal auch Metallic, gerne repräsentiert durch stylische Stehlampen. Dunkles Holz wirkt dabei vornehmer, Kiefernholz unterstreicht Modernität. Kissen oder Decken in allen erdenklichen Farben geben Gemütlichkeit.

 

Kontaktieren Sie unsere Experten, wir beraten Sie gerne

Bei weiteren Fragen zu Ledersofas und Ledersesseln stehen die Möbelprofis von Möbel Bolte in Vellmar mit Rat und Tat selbstverständlich sehr gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter 05 61-9 82 76 -0, per Mail an info@moebel-bolte.de oder über unser Kontaktformular

 

Kaugummi, Kugelschreiber und Co. – keine Panik bei Flecken

Junge Frau auf SofaLeder benötigt eigentlich kaum Pflege, einfaches Abstauben oder das Abwischen mit einem feuchten Tuch reichen meist aus. Und Liebhaber von Ledermöbel wissen: Die Echtheit des Materials wird durch Naturmerkmale wie dunkle Flecken auf der Lederhaut eigentlich noch unterstrichen. Sie bedeuten in keinem Fall eine Minderung der Qualität, sondern geben dem jeweiligen Möbelstück Charakter und unterstreicht die Einzigartigkeit des Materials.

Doch was, wenn es doch einmal passiert ist und fiese Flecken das schöne Ledersofa verunstalten?

Einige Tipps gibt hier eine Reinigungsexpertin beim SWR.

Sprechen Sie zu diesem Thema aber auch gerne die Ledermöbel-Profis von Möbel Bolte in Vellmar an.

* Quellen der in diesem Beitrag verwendeten Bilder/Fotos finden Sie in unserem Impressum.